12.03.2018

„HANSA-Armaturen leisten alles, was ich als SHK-Handwerkerin erwarte.“

wassermontieren mit Stil

Stuttgart - Warum die Kooperation mit HANSA für SHK-Anlagenmechanikerin und Model Sandra Hunke eine echte Herzensangelegenheit ist? Was sie von einem Armaturenhersteller erwartet? Und warum sie das Handwerk niemals aufgeben würde? Das erzählt die bodenständige 25-Jährige im Interview.

Du könntest hauptberuflich als Model arbeiten, warum möchtest du die handwerkliche Arbeit dennoch nicht aufgeben?
Ganz einfach: beides macht mir unheimlich viel Spaß. In meinem Job als SHK-Anlagenmechanikerin genieße ich es, mich in meiner Arbeitskleidung dreckig zu machen und richtig anzupacken.
Beim Modeln bin ich hingegen in einer komplett anderen Welt: Designerklamotten, Laufsteg und Blitzlichtgewitter – Ich darf für einen kurzen Moment Prinzessin sein und finde dabei den perfekten Ausgleich zu meiner Arbeit auf der Baustelle.
Beide Leidenschaften möchte ich deshalb auf keinen Fall missen.

Du betreibst ja quasi Multitasking par Exzellenz. Wie bringst du alles unter einen Hut: Beruf, Modeln, TV-Auftritte, Social Media?
Der Schlüssel ist die Leidenschaft zu beiden Disziplinen. Wenn mir etwas Spaß macht, sind auch Stresssituationen leichter zu meistern und Verpflichtungen kommen mir kaum als solche vor.

Was macht für dich das SHK-Handwerk aus?
Ich finde es super, dass das SHK-Handwerk drei Disziplinen verbindet – Sanitär, Heizung und Klimatechnik. Natürlich beherrsche ich als SHK-Anlagenmechanikerin alle drei und kann quasi mit meinen eigenen Händen eine regelrechte Wohlfühloase schaffen.
Außerdem ist der Beruf durch die verschiedenen Schwerpunkte besonders vielfältig: jeden Tag erwartet mich eine neue Herausforderung, so wird es nie langweilig.

Wie stehst du zur Digitalisierung. Und hat das Handwerk hier Nachholbedarf?
Es ist total wichtig, dass Unternehmen den Anschluss an die Digitalisierung nicht verpassen. Mit ganz einfachen Tools können auch Handwerksbetriebe ihren Kunden echten Mehrwert bieten. Für Badplaner zum Beispiel ist es bereits möglich, gemeinsam mit den Kunden live und vor Ort das Bad einzurichten – so können diese sich das Endergebnis besser vorstellen und gegebenenfalls Änderungswünsche äußern, bevor etwas fest verbaut wird. Das steigert natürlich die Zufriedenheit auf beiden Seiten. 

Facebook zum Beispiel ist eine super Plattform, um Kunden über Neuigkeiten zu informieren und in den direkten Austausch zu kommen. Das macht einen Handwerksbetrieb nicht nur moderner, sondern auch nahbarer.

Musst du dich als junge Frau im Männerhandwerk beweisen?
Obwohl ich schon seit sieben Jahren als SHK-Anlagenmechanikerin arbeite, passiert es immer noch, dass Leute skeptisch sind, wenn sich ihr Handwerker plötzlich als junge Frau entpuppt. Sobald sie allerdings sehen, wie ich arbeite und sich von meinen Kompetenzen überzeugen können, verfliegt das anfängliche Misstrauen sofort wieder. Dass Frauen nicht für handwerkliche Berufe geeignet sind, ist ein Vorurteil gegen das ich ankämpfen möchte.

Warum freuen sich die Kunden, wenn sie „plötzlich“ mit einer Frau im Handwerk zutun haben?
Viele Kunden freuen sich tatsächlich sehr, wenn, statt einem meiner männlichen Kollegen, ich ihnen plötzlich gegenüberstehe. Ältere Damen zum Beispiel, die nicht mehr so agil sind und alleine wohnen, fühlen sich bei einer Handwerkerin deutlich wohler.
Außerdem fragen mich Kunden auch oft, für welches Sanitärobjekt sie sich entscheiden sollen. Manchmal plane ich sogar ganze Bäder mit ihnen zusammen. Das liegt glaube ich daran, dass Frauen oft als designorientierter wahrgenommen werden.

Die Installation von Armaturen kann ein wahrer Knochenjob sein: Knien, bücken, „blind“ oder in der Hocke arbeiten, sich unter Wasch- und Spülbecken verrenken – das beansprucht den Körper extrem. Was ist dein Tipp für eine gesunde Work-Life-Balance und wie regenerierst du?
Wer sich für einen Handwerksberuf entscheidet, weiß, dass dieser körperlich anstrengende Arbeit bedeutet. Desto wichtiger ist es, sich nach Feierabend nicht sofort auf die Couch zu verkrümeln, sondern dem Körper mit sportlicher Bewegung den nötigen Ausgleich zu gewähren. Für mich gibt es zum Beispiel nichts Schöneres, als mich auf dem Rücken meines Pferdes auszupowern und dabei den Kopf frei zu kriegen. Anschließend regeneriere ich am liebsten mit einer Wechseldusche. Das entspannt nicht nur die Muskeln, sondern verhilft auch zu einem rosigeren Hautbild. So sehe ich selbst nach einem harten Arbeitstag noch frisch aus.

Was erwartest du als SHK-Anlagenmechanikerin von einem Armaturenhersteller?
Ich achte bei Armaturen vor allem auf gute Qualität, schönes Design und leichte Montage. Wenn diese drei Dinge erfüllt sind, schlägt mein Handwerkerherz höher. Ein gutes Beispiel ist das 3S-Installationssystem von HANSA: Hiermit gelingt die Armaturenmontage schnell und sicher, sogar „blind“ oder an schwer zugänglichen Stellen. Und ganz wichtig: Die Qualität leidet nicht, denn das 3S-Installationssystem besteht ausschließlich aus hochwertigen, langlebigen Materialien und Komponenten. 

Warum hast du dich dafür entschieden, partnerschaftlich mit HANSA zusammenzuarbeiten?
Wenn man es genau betrachtet, arbeite ich schon seit vielen Jahren mit HANSA. Ich baue die Produkte ja ein. Und das aus gutem Grund – HANSA-Armaturen leisten alles, was ich als SHK-Handwerkerin erwarte. Ich weiß, was ich einbaue und kann meinen Kunden die Produkte guten Gewissens empfehlen. Außerdem nimmt HANSA uns Handwerker ernst. So fühlt man sich als SHK-Profi gut bei der Marke aufgehoben.

Welche ist deine Lieblingsarmatur von HANSA und warum?
Eigentlich kann ich mich da nur schwer entscheiden. Ich finde ja, dass alle HANSA Armaturen ihren gewissen Charme haben. Vor allem aber, ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Momentan bin ich besonders von der HANSADESIGNO angetan. Die Armatur ist nicht nur modern und stylisch geformt, sondern auch noch in der trendigen Farbe Roségold erhältlich. Damit wird sie zu einem echten Blickfang im Badezimmer.

 

Über Sandra Hunke:
Sandra Hunke, 1992 im ostwestfälischen Paderborn geboren, stammt aus einer Handwerksfamilie. Früh stand für sie fest, dass sie dieser Tradition folgen möchte – als gelernte SHK-Anlagenmechanikerin. Die Teilnahme an der Wahl zur „Miss Handwerk“ öffnete ein weiteres Berufsfeld: das Modeln. Heute vereint sie beide Leidenschaften. Halbtags arbeitet Hunke als SHK-Anlagenmechanikerin, in der übrigen Zeit ist sie auf Fotoshootings oder Modeschauen, wie der Berlin Fashion Week, oder auch im Fernsehen zu sehen. Seit Anfang 2018 ist Hunke Markenbotschafterin von HANSA.

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